Loader

Botschaft des ZIK Frankfurt anlässlich des Todestages des hochgeehrten Großgelehrten der islamischen Welt, Ayatollah al-uzma Khomeini (ra)

Im Namen des Erhabenen

 

Imam Sadigh (as) sagte:

Mit dem Ableben eines gläubigen Rechtsgelehrten nimmt der Islam einen Schaden, der nicht wiedergutzumachen ist.

 

Wir gedenken an diesen Tagen dem Todestag des erleuchteten Mystikers, dem weisen Interpret, dem wissenden Philosoph, dem großen Rechtsgelehrten und der weltweit bekannten religiösen Persönlichkeit Imam Ruhollah Mussawi Khomeini.

Im Laufe der Menschheitsgeschichte gab es fortwährend radikale, ebenso wie vernachlässigende Auslegungen von Religion. Auf der einen Seite stehen kalte und unmenschliche Auslegungen, welche nicht mit Vernunft  und Gemäßigtheit in Einklang zu bringen sind und welche durch ihr Dogma und durch ihre Gewalt blutige Geschichte geschrieben haben. Auf der anderen Seite stehen Auslegungen, die die Religion aus dem Alltag der Menschen verbannten. Und es gab solche Auslegungen, die stets die Rationalität predigten und fern von jeglicher Radikalität oder Vernachlässigung den Weg der Gemäßigtheit weißten.

 

Imam Khomeini (ra) war zweifelsohne einer der herausragendsten und größten Gelehrten der islamischen Welt in der jüngeren Epoche. Durch sein Verständnis von den Lehren des Quran, des großen Propheten und seiner reinen Ahl-ul-Bayt, ebenso wie durch seine akkurate Sichtweise auf den Menschen und dessen Bedürfnisse, hat er der Menschheit eine rationale und gemäßigte Auslegung des Islams aufgezeigt. Dinge wie Radikalität oder Vernachlässigung, Aberglaube und Entfernung von Vernunft, Diskriminierung auf Grund von Rasse oder Religion, Schaffung von Zwiespalt und Gehässigkeit unter den Menschen sowie jegliche Unterdrückung und Tyrannei gegenüber Bedürftigen und Unterdrückten sind seiner Auslegung des Islams fremd. Er lehrte einen Islam, dessen Resultat im Heranwachsenden von moralisch orientierten Gläubigen besteht, die im Sinne der göttlichen und menschlichen Werte den Frieden, die Harmonisierung auf Grundlage der Gerechtigkeit, die Unterstützung von Benachteiligten und dem Unterlassen von jeglicher Unterdrückung auf der Welt vorantreiben.

 

 

 

Die Menschheit erlebt neben ihrer geschichtlichen Erinnerungen an radikalen Gruppen in anderen Weltanschauungen heute, wie die Benachteiligungen aufgrund von Rasse, Volksgruppe oder Religion den Menschen unter Einfluss der Irreleitungen einiger Mächten auf Irrwege führen können. Sie erlebt, wie die Unterstützung von unwahren Auslegungen des Islam eine Grundlage für die Entstehung von radikalen Gruppen wie dem IS bildet und wie das Entfernen von Vernunft und Gemäßigtheit zahlreiche Menschen zum Opfer forderte. Genau diese Erfahrung hat dazu geführt, dass sich die Aufmerksamkeit der qualifizierten Personen und die Gedanken der Freidenker der heutigen Welt Tag für Tag stärker auf die Lehre des vernunftorientierten und gemäßigten Islam von diesem freidenkenden Rechtsgelehrten richtet. Sie hat dazu geführt, dass sich nicht nur viele Muslime, sondern auch einige Freidenker der Welt mit seiner Botschaft solidarisieren.

Die Begehung des Todestages dieses großen schiitischen Rechtsgelehrten ist nicht nur ein Zeichen des Respekts gegenüber der ehrbaren Stellung der Rechtsgelehrten. Sie stellt auch ein Zeichen der Anerkennung der menschlichen und göttlichen Tugenden dar und bildet eine geeignete Grundlage zur Rückkehr zu den eigentlichen Lehren Gottes im edlen Quran und in den Aussagen der göttlichen Propheten und der Imamen.

Sie ist eine Botschaft, die die Menschheit in Gottesanbetung und Menschlichkeit vereint und unter Ablehnung jeglicher Tyrannei und Unterdrückung und unter Beseitigung jeglicher Diskriminierung in der Gesellschaft, eine Welt voller ethischer Werte, Spiritualität und Frieden verkündet.

 

Das Zentrum der Islamsichen Kultur Frankfurt kondoliert allen freidenkenden Menschen und insbesondere der muslimischen Gemeinschaft zum Todestag des großen Rechtsgelehrten der islamischen Welt und dem großen Lehrer der Vernunft und Gemäßigtheit, dem Prediger der Annäherung der Menschheit in einer Welt frei von Tyrannei und Ausbeutung, Hazrat Ayatollah Imam Khomeini (ra). Wir erbitten vom erhabenen Gott eine Welt voller Freundschaft und Harmonie und frei von jeglicher Ausbeutung und Benachteiligung.

 

Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt

No Comments

Post A Comment