Das Freitagsgebet des 01. März 2019

Das Freitagsgebet  am 1.März 2019 im Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt e.V. wurde unter der Leitung des Sheikh Mahmood Khalilzadeh abgehalten.

Er erklärt ein der Fortsetzung der Thematik der vorherigen Ansprache, der Hindernisse zur Erkenntnis der Wahrheit, dass diese im Heiligen Koran als zwei der Punkte aufgeführt werden.  Im Verweis auf die Sure Isra, Ayeh 46 erklärte er dass das Wort  Kanan im Arabischen die Bedeutung der Verdeckung besitzt und diese der erste Faktor sei. Ein weiterer Faktor, sei dem gemäß die Schwere (Vaqr). Beide spielten im Zusammenhang mit den Hindernissen der Erkenntnis eine wichtige Rolle und hinderten den Menschen daran die Wahrheit zu erkennen, weil dem Heiligen Koran zu Folge deren Herzen mit mehreren Arten der Vorhänge behangen sind und diese den Gottesdiener daran hindere den Heiligen Koran richtig zu deuten.

Er sagte dann weiter, dass auch in der Geschichte der Menschheit Personen existierten, die bezüglich der koranischen Verse Hochmut an den Tag legten und durch ihre Verhaltensweisen überheblich wurden, was darin resultierte, dass ihnen die Möglichkeit der Erkenntnis vom Schöpfer genommen wurde.

Der Freitagsimam  des Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt e.V. erklärte dann in der Ayeh 5 der Sure  Fusilat , dass der Vorhang und die Schwere, die in beiden der genannten Versen erläutert werden, die gesunde Information  an das Herz nicht weitergegeben wird und die Botschaft an sich verloren geht. Den Heiligen Koran nannte er eine Heilung, während der Sündigende den Verlust der Möglichkeiten überkommt,, so wie  es in der 82. Ayeh der Sureh Isra erwähnt wird.

In der zweiten Ansprache ging der Freitagsimam nach seiner Einladung zur Tugendhaftigkeit, die er auch als  Kriterium für den Beistand Gottes deutete, auf die Wichtigkeit der Beibehaltung der  guten Verwanschaftsbeziehungen ein, die in einer Überlieferung des Propheten als besonders wichtig definiert wurde. Nicht empfohlen, sondern gar eine religiöse Pflicht, sei  diese für den gläubigen Muslim,

In der Fortsetzung der Thematik erklärte er, dass im Islam zum einen die Familie ersten Grades und zum zweiten die ferne Familie existent ist.

Hier darf in keinster Weise eine Zerstrittenheit entstehen und die Erwiderung der islamischen Grußformel „Salam“ ist das Mindeste,w as für diese Gruppe verpflichtend ist.

In einem weiterem Teil der Ansprache ging er ach darauf ein, dass die Beibehaltung und Pflege der Familienbeziehungen für den Muslim eine Reihe von Vorteilen beinhaltet. Darunter die Tilgung schlechter Taten und die Beeinflussung der Taten, während der Abbruch der Familienbeziehungen für den Muslim laut dem Propheten im Islam  nach der Beistellung von Göttern die schlimmste Tat erdenklich ist.   Durch Imam Sajjad wurde Desweiteren an dessen Kinder weitergegeben, dass der Umgang mit einer Person, die den Kontakt zur Familie absichtlich abbricht, zu meiden sei. Hierzu wurde angemerkt, dass der Eintritt ins Paradies jenem verweigert bleibt, der die Beziehungen zu seiner Familie vorsätzlich beendet hat. Im Anschluss erhob sich der Freitagsimam zur Verrichtung der Gemeinschaftsgebete.

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