Das Freitagsgebet des 05. April. 2019

Das Freitagsgebet am 5 April im Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt e.V. wurde unter der Leitung des Sheikh Mahmood Khalilzadeh abgehalten.

Dieser hat in der ersten Ansprache des Gebetes die vorhergegangene Thematik der Hindernisse der Erkenntnis der Wahrheit weiterbehandelt. Im Bezug auf diese Thematik wurde ein weiteres Hindernis vorgestellt, welches die Verweltlichung darstellt. Hierzu  berief er sich auf die 107. Und 108. Verse der Sure  Nahl  und erklärte dass diese Verweltlichung in Form der Liebe zur Welt in mehreren Arten bestehen kann und sich durch Reichtum, Status oder anderen Freuden bemerkbar machen könnten. Er verglich die Verweltlichung mit einer Flut die alles Gute im Menschen auslösche und verwüste. Daraufhin bezog er sich auf eine Überlieferung des Imam Bagher (AS) in der der Verweltlichte mit der Seidenraupe verglichen wird, die je mehr Faden sie spinnt, tiefer in den Faden verstrickt wird und sich darin letztendlich verfängt.  Die Liebe zur Welt verhindert die Möglichkeit zur Erkennung der Wahrheit und sperrt den Gottesfürchtigen in seiner Verweltlichung ein, was die Wegweisung des Lebens entscheidend beeinflusst und ändert und dann auf einen Weg kommt, der sich von dem göttlichen unterscheidet.

Der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft der Schiitischen Gemeinden erklärte in einem weiterem Teil der Ansprache in einer Überlieferung des Imam Ali dass Welt den Menschen  überlistet, schädigt und vergeht“. Doch nichts ist schädlicher als der Abfall vom Glauben und von der Wahrheit, welche durch die Entfernung des göttlichen Weges eintritt. Der Fürst der Gläubigen fordert seinen Gefährten in einem Schreiben an diese dazu auf, sich der Welt vorzuenthalten, da sie den Mensch erblinden lässt, ertauben lässt und die Eigenschaft der guten Worte versiegelt und den Ruf des Menschen ruiniert. Bezüglich des Lebensstils empfiehlt er den Gläubigen die Entscheidung nicht aufzuschieben, und erinnert an so viele Menschen, die dies so taten und durch die Befolgung der Einflüsterung diese hinauszuzögern, ihr Leben zerstörten, indem sie danach nicht mehr die Möglichkeit dazu hatten.

Herr Mahmood Khalilzadeh lud in der zweiten Ansprache die Zuhörer zur Tugendhaftigkeit ein und bezüglich der Geschehnisse der Welt zur Hellhörigkeit, da ohne diese Aufmerksamkeit die gesunde Einschätzung der Mensch nicht in der Lage sein würde eine gesunde Überzeugung und und Kultur zu erlernen, was in einem Irrglauben resultieren könnte, der den Menschen eher unnützlich als nützlich zu sein droht.

Der Imam und Vorsitzender des Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt e.V. verwies auf den Beginn des islamischen Monats Shaaban, welchen er als Monat des Propheten vorstellte. Hierzu ging er auf die enorme Größe und Wichtigkeit des Monats ein und erinnerte die Gläubigen an die empfohlenen Handlungen und den Wert dieser in diesem besagten Monat.

 

Auch unter den Imamen seien die guten Taten des Monats befolgt worden, welche nach Möglichkeit begangen werden sollten, solange die Möglichkeit dazu bestehe. Als Resultat hierzu stellte er die Erleuchtung der Seelen und die Etablierung der tiefen Spiritualität in Aussicht und betete für die Möglichkeit aller diesem Segen nicht vorenthalten zu werden.

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