Das Freitagsgebet des 12. April. 2019

Das Freitagsgebet des 12.April 2019 im Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt e.V. wurde unter der Leitung des Sheikh Khalilzadeh durchgeführt. Dieser hatte in der Fortsetzung der vorangegangenen Thematik der Hindernisse der Erkenntnis eine weitere Eigenschaft vorgestellt. Diese sah er in dem Stolz und erwähnte in diesem Kontext die 35. Ayeh der Sure Ghafer, welche hierauf Bezug nimmt.

Er beschrieb die Thematik anhand des materiellen Besitzes des Menschen und den dadurch hervorgehobenen Stolz und die automatisch damit verbundene Herabwertung des Umfeldes aufgrund dessen. In dieser sah er den Grund für die Erlöschung des Lichtes und dem abschwächenden Einschätzungsvermögen der Seele der Menschen was wiederum in der Fehlfunktion des Herzen resultiert.

Der Verstand und das Einfühlvermögen und letztendlich das Herz sind als eine Gabe des Schöpfers zu betrachten, doch der Mensch erkennt diese nicht und verdeckt diese und ihm wird die Wahrheit somit vorenthalten.

Er erwähnte dann eine Überlieferung des Imam Bagher (AS) in welcher er besagt, dass wenn in den Herzen der Stolz Einzug erhält, dies nicht ohne dem Schwinden des Verstandes geschieht und es dabei ganz egal sei, ob es sich um eine große oder kleine Menge handelt.

Der Freitagsimam in der Imam Ali Moschee (AS) des Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt e.V. sagte dann in einem weiteren Teil seiner Freitagsansprache dass die Selbstverliebtheit und der Stolz den Gottesdiener dazu bewegen den Unterschied zwischen den Guten und Schlechten Taten nicht mehr erkennen zu können. Dies sei eine der schlimmsten Hindernisse an der Erkenntnis der Wahrheit.

Im zweiten Teil der Ansprache erkannte der Freitagsimam nach der Einladung zur Tugendhaftigkeit, welche die göttliche Unterstützung und Tilgung der Angst und Etablierung des inneren Frieden bedeute, dass der Monat Shaaban der Monat der Vergebung sei, in welchem der Schöpfer den Menschen die Möglichkeit geben habe, deren Sünden zu verdecken und am Tag des jüngsten Gerichtes der Schlechten Taten zu bereinigen.

Anschliessend gratulierte er in der zweiten Ansprache den Muslimen zum Jahrestag der Geburt des 4. Imam der Schiiten, Imam Sajjad (AS), welcher während seiner 35 Jahre des Imamats Dienste an die Muslime und die gesamte Menschheit leistete und in Form von Bittgebeten die Inhalte der Religion für die Nachwelt übermittelte.

Der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft der Schiitischen Gemeinden IGS erklärte dann abschließend in Form einer Überlieferung des selben Imames, dass die Unterlassung der Belästigung der Menschen ein Zeichen von vollständigem Verstand und Vernunft sei und dem Menschen den Weg für eine gesunde Welt und Nachwelt weise. Er wies daraufhin dass die Belästigung der Menschen, egal in welcher Form, ob mündlich, schriftlich, physisch oder aber auch in geistlicher Form strengstens untersagt sind und die Werte der Religion verletzten und vom Imam Sajjad (AS) angeprangert und vorgewarnt wurde. Eine jene Unterdrückung sei gerade für den Ausführenden selbst eine Benachteiligung weil sie sich negativ auf das Diesseits und die Nachwelt auswirke. Dannach erhob er sich zur Verrichtung des Gebetes, nachdem er für die Verrichtung guter Taten gebetet hatte.

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