Das Freitagsgebet des 17. August 2018

Das Freitagsgebet im Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt e.V. wurde diese Woche unter der Leitung des Sheikh Khalilzadeh abgehalten. In der ersten Gebetsansprache ging dieser auf die fortgesetzte Thematik der Wichtigkeit der Erlangung des Wissens und der Erleuchtung aus Sicht des Heiligen Koran ein. Eine der Möglichkeiten der göttlichen Erleuchtung sah er demnach in der Offenbarung, welche außerdem als direkte Kommunikation des Schöpfers mit den Menschen sah, welche auch in den anderen Religionen als diese betrachtet wird.
Dies unterstrich er mit der Sure Shura Ayeh 51 und erwähnte diesbezüglich dass die Offenbarung keiner normalsterblichen Person zustehe, da diese für die göttlichen Propheten vorgesehen war. Daraufhin erwähnte er die zwei der drei verschiedenen Formen der Offenbarung, unter welchen die erste die direkte Offenbarung an den Propheten darstellt und betonte
bezüglich der zweiten Art der Offenbarung das Beispiel des Propheten Musa (AS) in dem der Schöpfer die Stimme hinter einem Baum ertönen ließ.
Die dritte Form,
die Offenbarung durch die Engel, kündigte er für die folgende Predigt an und erinnerte die Betenden in der zweiten Gebetsansprache nach der Einladung zu den Eigenschaften der Tugendhaften an die aktuelle, politische Situation der jemenitischen Bevölkerung- insbesondere den Kindern und Kranken. Er betonte die enorme Wichtigkeit der Zuwendung durch die Menschen an die Zivilbevölkerung des Landes, dankte den Grämien für ihre Verurteilung der Gewalt in diesem Land und wechselte dann zum Fortschritt der Errichtung der Imam Ali (AS) Moschee, welche in die entscheidende Runde übergegangen sind und dessen Abschluss kurz bevor steht.
Bezüglich aktueller Geschehnisse erwähnte er den Jahrestag des Märtyrium des Imam Bagher (AS), welcher im Alter von 4 Jahren die Geschehnisse von Karbala erlebte und für ganze 19 Jahre das Imamat übernahm um die Schiiten zu führen. Einen Großteil seines Lebens, so der Freitagsimam, verbrachte er damit die Lehren der Ahlulbayt zu wiederbeleben und für die Nachwelt zusammenzutragen eher er in Jahre 114 nach dem islamischen Mondkalendar die Welt verließ.

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