Das Freitagsgebet des 18. Januar 2019

Das Freitagsgebet zum 18.Januar 2019 im Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt e.V. wurde unter der Leitung des Hojjatolislam Wal Muslimeen Seyyed Mohammad Hassan Mokhber abgehalten.

In der ersten Ansprache, ging er auf die fortführende Thematik der Eigenschaften der Gottesfürchtigen aus Sicht des Imam Ali, dem Fürst der Gläubigen (AS) in der Nahjol Balagha ein. Hier wurde in der 193. Ansprache erwähnt, dass eine weitere Eigenschaft der Gottesfürchtigen ein gesundes Maß an Vernunft und Zufriedenheit sei. Bezüglich der  Eigenschaft betonte er, dass um die Bedeutung besser verstehen zu können, die Definierung klarer ausfallen müsse. Er erkannte diese Vernunft und Zufriedenheit in der Kunst wirtschaftlich zu walten und mit den Umständen weitestgehend zufrieden zu sein. Allerdins wurde  auch darauf hingewiesen, dass nicht gemeint sei, dass die menschliche Existenz allein daraus besteht sich zu ernähren und vor sich hin zu leben,  alles um sich herum zu vergessen oder gar  in Armut zu weilen und hierzu Zufriedenheit zu empfinden, während doch die Möglichkeit dazu besteht eine bessere  Situation zu schaffen, in der Zufriedenheit, trotz der Berücksichtigung der vorhandenen Ausstattung möglich wäre.

Der Freitagsimam ging in einem weiterem Teil seiner Ansprache auf eine Überlieferung ein, laut welcher der geehrte Prophet im  Islam im Fokus auf die Thematik  die beste der Gemeinden als jene beschrieb, die eine vernünftige  Zufriedenheit besaßen und jene enorm schlecht sei , die ständig in Unzufriedenheit über das Vorhandene befindlich ist und Dinge anstrebte, die weitestgehend unerreichbar blieben.

Auch eine Überlieferung von Imam Redha (AS) erwähnte er, laut welcher dieser auf Bitte die Bedeutung der Zufriedenheit  in dieser Hinsicht zu definieren erklärte  , dass diese bewirke, dass dem Mensch die Wichtigkeit  des Angestrebten entfällt und der Drang nach dem Besitz abnimmt, während die  Zufriedenheit mit dem bereits vorhandenen zunimmt.

Der Freitagsimam ging dann im zweiten Teil seiner Ansprache auf die Notwendigkeit der Befolgung der Tugenden Gottes ein und erwähnte dann im Anschluss daran die wichtige Entwicklung der medialen Bemühungen zwischen sunnitischen und schiitischen nicht zu ignorieren und wachsam zu sein. Er wies darauf hin, dass Unwahrheiten in Form von Büchern und anderen medialen Möglichkeiten verbreitet werden um die Einheit der Muslime zu schädigen und hier auch vor enormen, finanziellen Aufwand nicht zurückgeschreckt wurde. Es gilt auf der Hut zu sein um diese zu erkennen und es sei notwendig für die Muslime gegen diese Aktivitäten vorzugehen.

Desweiteren ging er auf die aktuelle Thematik des Jahrestages des Dahinscheidens der Hazrate Zahra (Möge der Frieden Gottes mit Ihr sein) ein. Diese großartige Persönlichkeit, so sagte er, sei nicht allein aufgrund ihres Vaters, dem Propheten oder ihrer Mutter, Khadijah von enorm wichtiger Bedeutung, sondern der Fakt dass sie jeden Satz und jeden Vers des heiligen Koran, Wort für Wort lernte, war es der sie zu einem Vorbild machte, vor allem für die Frauen, jedoch nicht nur.

Auch im Heiligen Koran, so erwähnte Seyyed Mokhber sei ihr hoher Rang erwähnt. In der Ayeh 33 der Sure Ahzab und auch in der Sure Ale Emran Ayeh 61 wurde ihre hohe Stellung seitens des Propheten thematisiert. Hojjatolislam Wal Muslimeen Seyyed Mokhber kondolierte den Muslimen weltweit zum Ableben der Prophetentochter und betete für die Muslime, ehe er sich zu den Gebeten erhob.

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