Das Freitagsgebet des 18. Oktober 2019

Das Freitagsgebet am 18.Oktober 2019 im Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt e.V. wurde unter der Leitung des Sheikh Mahmood Khalilzadeh abgehalten.

In der ersten Ansprache ging er auf die Thematik der Erkenntnis ein, wonach er die abschließende Erkenntnis behandelte. Er betonte in diesem Hinblick dass der Gottesdiener bei der Verrichtung jeder Tat die Ausmaße und Folgen für die hiesige und Nachwelt erkennen müsse und gemaß dieser handeln sollte. So sagte der Fürst der Gläubigen in diesem Hinblick über die Thematik in einer Überlieferung, dass Imam Ali (AS) einst sagte: Gläubige sind jene die bezüglich ihrer Zukunft wachsam sind.

Desweiteren wird in einer Überlieferung von Imam Bagher überliefert, dass jeder Zeit wenn der Mensch eine Tat vollbringen will, über die Zukunft in diesem Zusammenhang nachgedacht werden muss. Wenn es sich dabei um eine gute Tat handelt, so soll sie begangen werden, doch wenn diese sich nicht nutzlich ergibt, diese unterlassen werden müsse.

In einem anderem Teil der Ansprache ging er dann auf die Bedeutung des 22. Verses der Sure Raad ein, in welcher die Nachwelt und die Auswirkungen hierauf, für den Menschen der Taten verrichtent angemahnt wird und insbesondere das Verhalten in Form von drei Situationen und den wichtigen Einfluss der Geduld behandelt wird. In drei Situationen gilt es stets diese zu bewahren:

In einer schweren und misslichen Lage

Wenn gute Taten begangen werden und die Ermüdung der Nichtbegehung von Sünden droht

Und die Begehung von Sünden zu unterbinden indem sich in Geduld geübt wird.

Hierzu merkte er an, dass erst wenn diese Punkte beachtet werden, und alle diese Arten der Geduld für Gott verrichtet werden, diese dem Gottesdienst gleicht und die Geduld sich als Folge dessen in eine neue Dimension weiterentwickelt.

Auch sprach er dann den Gottesdienst an, welchen er allerding snicht in der Verrichtung von Gebeten sondern vor allem in der Form des Lebensstils beschrieb, das Thema werde zu gegebener Zeit ausgiebig behandelt.

Als dritten Punkt erkannte er die Wichtigkeit der Opferung, welche im Namen Gottes erfolge und in Form etwas erfolgen müsse, dass einen besonders liebgewonnenen Rang geniesse, ganz egal ob dabei diese offen einsehbar oder aber im Stillen erfolge.

Als letzten Punkt sprach er die Durchführung von guten Taten an und die Ersetzung der Schlechten durch erwähnte Taten. Nur so sei es dem Gottesdiener möglcih klar zu denken und unter Befolgung der Auswirkungen auf das jetzige Leben und das Jenseits zu entscheiden welche Taten begangen und welche verworfen werden müssten.

In der zweiten Ansprache ging der Imam des Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt e.V. nach der Einladung zur Gottesfürchtigkeit an sich selber und die Anwesenden auf die beunruhigenden Entwicklungen in vielen Winkeln der Erde ein, bei denen viele unschuldige Menschen durch Regierungen und deren Verantwortlichen und der Unwissenheit der Situation leiden müssen. In diesem Kontext äußerte er auch seine Hoffnung darauf, dass die Menschen eines Tages in Frieden gemeinsam miteinander leben könnten.

Ferner ging er dann auf den Jahrestag des 40. Tages nach dem Märtyrium des Imam Hussain ein. Arbaeen. Dieser sei in der islamischen Geschichte von enormer Wichtigkeit und wurde auch von Sheikh Mufid in einem seiner Werke angespochen, in welchem er diesen Tag des Arbaeen als Tag des Eintreffen des Jabers in Karbala beschrieb, und als jenen Tag an dem das Haupt des Imam Hussains (AS) bei Karbala beigesetzt wurde. So erinnerte Hajj Sheikh Mahmood Khalilzadeh in der Vortsetzung seiner Ansprache auch daran, den Wert der Bewegung des Imams, welche durch Ashura die Religion wiederbelebte und dafür verantwortlich ist die schiitische Identität für heute gestärkt zu haben. Abschließend betete er für die Wiedererscheinung des Imam der Zeit und erhob sich dann für das Freitagsgebet mit den anwesenden Gläubigen.

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