Das Freitagsgebet des 2. August 2019

Das Freitagsgebet des 2. August 2019 im Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt eV. Wurde unter der Leitung des Hojjatolislam Walmuslim Seyyed Mohammad Mokhber abgehalten.

 Er ging in der ersten Ansprache an die Gläubigen auf die vorrausgegangene Thematik der Eigenschaften der Tugendhaften ein. Hierzu lud er die Anwesenden dazu ein sich der Gottesfurch hinzugeben und nannte diese als einzige Möglichkeit die ewige und vollkommene Glückseeligkeit zu erreichen.

Im Anschluss hieran ging er auf die weitere Eigenschaft ein, die der Imam Ali, der Fürst der Gläubigen als Eigenschaft für die Gottesfürchtigen vorstellte. In dieser erklärte er, dass der weltliche Mensch nicht alleine lebe, sondern in der Gemeinschaft auf dieser Welt von klein auf in einer eigenen Familie aufwächst, welche sich als kleinste Einheit der Geselschaft unterordnet und in eine größerte übergeht, sich daraufhin zu etwas größerem aufbaut und in eine Stadt oder sogar ein ganzes Land übergeht. In diesem Leben wird der Mensch, ob er will oder nicht anhand seines Verhaltens im Umgang mit der Umwelt und den Mitmenschen bewertet und die Beziehungen zu den Menschen anhand des Verstandes und Verhaltens aufgebaut.

Weiter wurde darauf hingewiesen, dass der Mensch wenn er sich von den schlechten Verhaltensweisen entfernt, diese vollständig durch positive Verhaltensweisen ersetzt, zu Gottesfürchtigen Menschen zählen.   Die Handlungsweisen im negativen seien dabei so gering, dass diese nicht ins Auge stechen und im Gegenteil die Handlungsweisen dieser Personen nicht nur dem Verstand entsprechen, sondern auch in den Lehren der Religion als solche angepriesen werden.

Der Stellvertreter des Z entrum der Islamischen Kultur Frankfurt e.V. erklärte dann im zweiten Teil der Ansprache nach der Einladung zur Gottesfürchtigkeit an die Zuhörenden seine Anteilnahme für das Märtyrium des Imam Jawads, dessen Tag sich zu diesem Datum jährt. Der Imam Jawad wurde im Jahre 195 in Medina zu Zeiten des Ableben des Imam Redhas (AS) geboren und erhielt mir 8 Jahren die Folgschaft der Muslime für einen Zeitraum über 17 Jahre, bis er im Alter von 25 Jahren von seiner Ehefrau der Tochter von Mamoun vergiftet worden war, und aufgrund seiner Verletzungen sein Leben ließ.

Sein Todesdatum wurde auf das Jahr 220 nach der Auswanderung bestimmt.

Abschließend  ging der Verantwortliche für Bildung und Kultur im Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt e.V. auf eine Überlieferung des Imam Jawads ein, laut welchem drei Eigenschaften dem Menschen zu einem gläubigen Leben  verhelfen.

            : Zum ersten eine Umgehensweise mit eigenen Anliegen, welche die Zufriedenheit Gottes zu Folge haben. Es liegt auf der Hand das jemand dessen Taten gut sind, auch den Wohlgefallen Gottes erhalten mag.

Zweitens wird die Achtsamkeit gegenüber der eigenen Taten angepriesen und die Kontrolle geegnüber sich selbst, bis alle Verhaltensweisen unter Kontrolle gebracht worden sind und die Entfernung von schlechten Taten erreicht werden konnte. Es liegt auch hier auf der Hand, dass der Mensch der seinen Gelüsten folgt von der eigenen Kontrolle ausgeschlossen bleibt.

Als letzten Punkt nannte er die Ablegung des Hochmutes welches bedeutet Empfehlungen anhören zu können und diese auch umsetzen zu können.

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