Das Freitagsgebet des 25. Januar 2019

Das Freitagsgebet des 25.Januar 2019 wurde unter der Leitung des Hojjatolislam wal Muslimeen Sheikh Khalilzadeh, dem Freitagsimam des Zentrumd er Islamischen Kultur Frankfurt e.V.  abgehalten.

In der ersten Ansprache erwähnte er die in der vergangenen Woche vorausgegangenen Thematik der Erlangung des Wissens und den damit verbundenen Faktoren, die hierfür notwendig seien. In diesem Bezug erwähnte er die menschlichen Sinne sowie gesunde menschliche instinkte, ein Verstand und letztendlich wenn vorhanden eine  Offenbarung.

Er erklärte weiter, dass für den Blick bezüglich der Erkenntnis alle Notwendigkeiten vorhanden sein müssten und in vielen Fällen die Augen einzig und allein nicht ausreichten. Er verglich die Situation mit einer verfärbten Brille und verdeutlichte sein Beispiel in dem er einen weißen Hintergrund annahm, welcher bei Betrachtung durch die vorhandene gefärbte Brille in einer falschen Farbe erscheinen würde.

In einem Beispiel der Sure Fatir Ayeh 8  verdeutlichte er die Thematik und erklärte, dass es zwei verschiedene Arten von Suren im Bezug auf die Thematik im Heiligen Koran gebe. Zum einen Suren die den Menschen informativ seien, und Suren die dem Gottesdiener eine Warnung aussprachen.

Die Ayeh sah er als einen Nachweis für die Irreführung jener Menschen, die aufgrund ihrer Gelüste einen negativen Einfluß auf ihr Herz  nahmen und daher  schlimme Fehler und Sünden als Wohltäten erkannten.

Der Freitagsimam des Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt e.V. ging dann in der zweiten Ansprache nach der Einladung zu den Tugenden Gottes auf  die Situation im Jemen ein und äußerte seine Dankbarkeit für die Aufgreifung des Themas eines Waffenstillstandes im Jemen durch die Vereinten Nationen. Hierzu äußerte er seine Hoffnung auf einen Tag in dem kein Mensch der Welt in Unterdrückung leben müsse.

Der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft der Schiitischen Gemeinden IGS erwähnte abschließend eine Überlieferung des Imam Sajjad (AS) in welcher besagt wird, dass  der Mensch im Guten ist, solange er sich auf sich selber verlassen kann. Im Zusammenhang zu dieser Überlieferung wurde dann erwähnt, dass richtigerweise der Mensch sich nicht unabhängig oder gar besser als Menschen sieht, allerdings gemeint ist, dass er lernt bezüglich der eigenen Taten eine Vorsicht zu entwickeln, die dabei behifllich ist das eigene Verhalten einzuschätzen um für das Begehen von Sünden weniger anfällig zu werden und zu lernen diese gar zu verhindern.

Dann wieß der Freitagsimam darauf hin, dass es dazu notwendig sei, Furcht vor dem eigenem Schöpfer zu empfinden, statt vor den Menschen um die schwere derSünde abwiegen zu können und das Begehen dieser zu verhindern.

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