Das Freitagsgebet des 25. Oktober 2019

Das Freitagsgebet des 25. Oktober 2019 im Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt e.V., wurde unter der Leitung des Hojjatolislam Wal Muslimeen Seyyed Mohammad Hassan Mokhber abgehalten.

In der ersten Ansprache ging dieser auf die vorausgegangene Thematik ein, welche die Eigenschaften der Gottesfürchtigen behandelte.  Aus der 193. Ansprache der Nahjol Balagha erklärte er dass außer der Geduld auch die eigene Kontrolle eine wichtige Rolle spiele. Insbesondere in schweren Situationen hatten Gottesfürchtige Menschen den Vorteil dass sie den Druck, die Gefühle und die Misserfolge nicht an sich heran  ließen.

Er führte dann fort, dass Gottesfürchtige in einer solchen Lage gelernt hatten keine falschen Entscheidungen zu treffen und das Vertrauen und der Dank an den Schöpfer für die Gaben ihn dabei unterstützten.

Der Freitagsimam erklärte dann dass der Gottesfürchtige in erfreulichen Situationen egnauso wie in schweren Situationen Ausgewogenheit pflegt und diese dazu beitrugen in beiden Situationen eine Balance zu finden.

Der Mensch mit Gottesfürchtigkeit ist also angesichts von Widrigkeiten und Problemen geduldig und geht bedachtvoll mit Entscheidungen um. Er vernachlässigt Gott nicht und ist stolz. Ein Tugendhafter der sich in einer solchen Verfassung befindet, einem solchen guten Zustand, eirnnert sich stets an dessen Segen und erachtet alles was er von disem erhält als ein Geschenk.  Zudem lässt diese Person nicht zu, dass die Situation durch oberflächliche Entscheidungen verloren gehen. Der Mensch  konzentriert sich auf den Segen Gottes und ist dankbar in jederlei Hinsicht.

Deshalb ist es, dass der Mensch laut den Worten des Fürst der Gläubigen in einer solchen Situation einfacher mit dieser umgehen kann und darauffolgend diese zu schätzen weiss. Der Freitagsimam betete dannach zum Schöpfer den Erfolg gewähren und dabei behifllich zu sein, die Eigenschaften in den Betenden  zu stärken.In der zweiten Ansprache erklärte er dann nach der Einladung an die Betenden und sich selbst zur Gottesfürchtigkeit, seine Erschütterung über die Entwicklungen in weiten Teilen der Welt, in welchen Kriege und Konflikte zwischen Gruppierungen, Ländern oder sogar Religionen das Leben schwer machten. Er forderte dann in Hinblick darauf die Regierungen, Menschenrechtsorganisationen und Verantwortlichen dazu auf so gut wie möglich die Entstehung solcher Konflikte und Kriege zu unterbinden. Dazu sagte er dann:“Gemäß des Heiligen Koran, in der Sura Mubarak Nisa, ist das Beste im Frieden nicht in der Feindseeligkeit.“Im selben Kontext erwähnte er auch die Angriffe auf Moscheen und Synagogen und sagte dann, dass ohne Unterschied zwischen Moscheen, Kirchen, Synagogen oder anderen Gotteshäusern, die Angriffe auf solche als unmenschliche und nicht hinnehmbare Schandtaten verurteilt werden. Als erstes Recht der Menschen erkannte er das Recht darauf die Religionsausübung in Sicherheit zu ermöglichen. Daher bat er die Sicherheitsbeamten darum bezüglich dem Schutz, insbesondere von Moscheen ernster zu nehmen. Über den Jahrestag des Dahinscheiden des Propheten (SAWS), sowie den Märtyrien des Imam Hassan (AS) sowie des Imam Redha (AS) bot er seine Kondolenzen an die Betenden. Dieser Tag, so sagte er, würde in der Nahjol Balagha als einer der größten Unglückstage der islamischen Geschichte gewertet werden.Abschließend erklärte er in Form einer Überlieferung des Imam Sajjad (AS) dass drei Eigenschaften der Menschen ein vernichtendes Ende fernhalten würden.

1.Der Glaube und das Zeugnis der Einheit Gottes

  1. Das Vertrauen in die Fürsprache des Propheten
  2. Das Vertrauen in die unendliche Barmherzigkeit des allmächtigen Gottes.

Er betete dann für den Schutz Gottes durch diese Merkmale und erhob sich im Anschluss daran mit den Gläubigen zum Gebet.

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