Das Freitagsgebet des 9. August 2019

Das Freitagsgebet des 9. August 2019 im Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt e.V. wurde unter der Leitung des Hojjatolislam Wal Muslimeen Sheikh Mahmood Khalilzadeh abgehalten. Dieser ging in der Ansprache auf die vorrausgegangene Thematik ein, in der er eine weitere Auswirkung der Erkenntnis auf den Gottesfürchtigen vorstellte, und diese als Folge der Vollkommenheit die Animierung der Menschen zur Umsetzung der Taten erkannte. Außerdem bedeute der Anstieg des Wissens für die Menschen automatisch eine Zunahme der Fähigkeiten und der inneren Potentiale, die nur darauf warten umgesetzt zu werden.

Die vollständige Erkenntnis resultiert in der Umsetzung in der Hinsicht, dass die Sicherheit im Glauben erlangt wird und die Tugendhaftigkeit in der Umsetzung der Taten des Menschen beobachtet werden können.

Desweiteren ging er auf drei Überlieferungen des Imam Ali ein, in welcher erklärt wird, dass die Vollkommenheit des Wissens mit der Umsetzung einher ginge und dass wenn diese Umsetzung nicht gegeben ist, die angestrebte Erkenntnis auch nicht erreicht wurde. In der zweiten Überlieferung wurde festgestellt, dass keine andere Art so reinigend wie die Erkenntnis in Form der Umsetzung ist.

In der letzten Überlieferung wird gezielt das Resultat der Etablierung des Wissens als die Verrichtung der guten Taten beschrieben.

 

Als weitere Auswirkung nannte er dann das Erwachen der Menschen die von der Situation in ihrer Gesellschaft Kenntnis erhielten, ohne jedoch diesen zu verfallen oder gar sündhafte Abschweifungen zu erleiden.

Durch den Imam Sadegh (AS) wurde außerdem vermittelt, dass jener dem die Lage seiner Umwelt bewusst ist, der Irreleitung entgeht und gerade jene ohne Lebenserfahrung in die Fallen des Lebens treten könnten.

Der Freitagsimam erklärte dann dass die Etablierung der Geduld im Umgang mit der eigenen Seele eine weitere Eigenschaft sei und eine Überlieferung des Imam Ali besagte hierzu dass je größer die Erkenntnis bei den Menschen ausfällt, auch die Achtsamkeit auf sich selber steigt, was dazu führt dass die Person die Selbsterziehung vorantreibt.

Damit sei gemeint dass dieses Interesse beim Menschen das Wissen in Form der Vollkommenheit zu erlangen vorhanden sei um die Wahrheit zu erkennen und die Selbsterkennung und Selbsterziehung zu erreichen und letztendlich dadurch in Taten umzusetzen, was die Äußerung der wahren Gottesfürchtigkeit bewerkstellige.

 

Der Imam und Vorsitzende des Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt e.V. erklärte dann im zweiten Teil der Ansprache nach der Einladung zur Gottesfurcht an sich selber und die Betenden, und dem Hinweis dass diese der Weg zur Tilgung der Ängste und des Stresses sei, dass der 7. Tag des Monats Dhil Hajjeh auch der Jahrestag des Martyrium des Imam Bagher, dem 5. Imam der Schiiten sei  sei und dieser einen großen Teil seines Lebens damit verbrachte die schiitische Rechtsschule und das Wissen, welches vom großen Propheten im Islam erhalten war, für die Menschen wiederaufzufrischen.

Er nannte eine Überlieferung welche die höchsten Stufen der Vollkommenheit als tiefe Erkenntnis des Menschen bezüglich seiner Religion, der Geduld bei den problematischen Ereignissen und der Umsetzung von bedachten Handlungen zur Voraussagung von weiteren Schritten erachtete.

 

Sheikh Mahmood Khalilzadeh ging dann auf den Arafah Tag ein, welcher die Möglichkeit für die Durchführung ritueller Taten gläubiger Muslime bedeute und in Form von Arafah, dem angesammelten Wissen, Mashar, der Bezeugung und drittens Monna, der ERbittung spiritueller Wünsche komme. Der Imam Sadegh (AS) erklärte dass dieser Tag auch wenn es bekannte Bittgebete für diesen Tag gäbe, die Verrichtung aller Bittgebete des Gottesdieners möglich seien und die Großartigkeit dieses Tages des Bittgebetes vom Fürst der Gläubigen noch einmal zusätzlich unterstrichen wurde. Denn dieser wieß darauf hin dass die unvergebenen Sünden an diesem Tag vergeben werden und eine großartige Gelegenheit für die Annäherung an den Schöpfer und die Selbsterkenntnis gegeben ist.

Der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft der Schiitischen Gemeinden Deutschlands erklärte im abschließendem Teil der zweiten Ansprache dass für die Annäherung an den Schöpfer am Tag des Opferfestes schon seit der Zeit des Propheten Adams das Ritual bestünde und auch heute noch in Form einer Spende oder Opferung an den Schöpfer angewandt wird und meistens durch die Schlachtung eines Tieres umgesetzt wird.

Es ist daher besonders wichtig dass die Kontrolle der eigenen Seele und der Tilgung schlechter Eigenschaften durch den Gläubigen ständig verfolgt wird.

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