Treffen des Rates der Irakischen Schiiten in Deutschland mit Sheikh Khalilzadeh

Das Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt e.V. war am Mittwoch dem 10.Juli 2019 Gastgeber der Mitglieder des Rates der irakischen Schiiten in Deutschland.

In diesem freundschaftlichen Treffen mit dem geehrten Sheikh Hamid Rubayie, Religionsgelehrten des Rates der irakischen Schiiten in Deutschland,  gemeinsam mit dem Generalsekretär Mohammad Ajil, sowie zwei Mitgliedern des Rates, Usam  Alsafa sowie Karem Alsaedi hatten sich diese mit dem Direktor des Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt e.V., welcher auch der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft der Schiitischen Gemeinden Deutschlands ausgetauscht.

Zum Beginn des Treffens , welches in Anwesenheit des Hojjatolislam Walmuslimeen Seyyed Mohammad Hassan Mokhber, dem Stellvertreter des Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt e.V. , und Doktor Sheikh Heidar As Saedi, dem Verantwortlichen für die Arabische Abteilung im Zentrum der islamischen Kultur Frankfurt e.V. abgehalten wurde, bedankte sich Sheikh Hamid Rubaye für die Abhaltung der Veranstaltung in diesem Zentrum und wieß darauf hin dass  der Rat der irakischen Schiiten in Deutschland ganze 40 Gemeinden umfasse und stellte die anwesenden Mitglieder als Resultat der Wahlen in dem Raat vor.  Als deren Aufgaben erkannte er die ständige Einhaltung der Gesetze in Deutschland, sowie die gemeinsame Absprache zwischen den Gemeinden und den Religionsgelehrten, welche in Form der Einhaltung und Befolgung der koranischen Lehren und der reinen Etablierung der Überlieferungen durch die schiitischen Gemeinden in Deutschland, sowohl irakische als auch andersstämmige sicherstellten.

Im Namen des Vorsitzenden und des Vorstandes des Verbandes, sprach er in einem anderem Teil seiner Rede von der Koordination und der Verbindung der Föderation des Rates und bestand darauf dass Deutschland eines der strategisch-wichtigsten Orte für eine ernsthafte Vereinigung der Gemeinden spiele.

Sheikh Mahmood Khalilzadeh, Leiter und Diretkro des Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt e.V., hieß die Gäste in der Gemeinde willkommen und begrüßte die Abhaltung besagter Treffen in der Gemeinde und hoffte darauf dass diese in regelmäßiger Form stattfinden könnten. Er wies darauf hin dass die Religion die Menschen lehre die Strategie aufgrund der Notwendigkeit anzuwenden und der Schöpfer mit den Gemeinden verbunden sei. Hierbei sei besonders wichtig,, alle Muslime aller Nationen und Sprachen zu involvieren . Nur so könne das Ziel gemeinsam erreicht werden in welcher verschiedene muslimische Grüppen eine blühende und positive soziale, kulturelle, wissenschaftliche und moralische Präsenz in der Öffentlichkeit erhielten und nicht von der Gesellschaft isoliert werden würden.

Nur durch die Koordinierung und den Zusammenschluss der Gemeinden und der einzelnen Gelehrten, wäre es möglich die koranischen Lehren der Propheten auch umzusetzen.

Der Sprecher der Islamischen Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden in Deutschland erklärte in einem anderem Teil seiner Rede: „ Die Rechtsgelehrten waren in der Geschichte immer ein Zufluchtsort der Schiitischen Muslime . Genauso wie die unfehlbaren Imame in der Denkschule der Schiiten die Gemeinschaft stets bei einander hielten, sind heute die Gelehrten jene, welche der einzige Weg sind die Trennung zwischen den Gemeinschaften zu verhindern und keineswegs würde es ermöglicht werden unter dem Deckmantel des Schutzes der Gelehrten die Spaltung voranzutreiben.

Sheikh Mahmood Khalilzadeh fuhr dann fort, dass der Oberste Rat der Schiiten in Deutschland seine Position nicht als die Rolle einer schiitischen Präsidentschaft in Deutschland sehe, sondern die Stimme der Einheit im Umgang mit der Gesellschaft bedeutete. Selbstverständlich gäbe es das Problem mit der Interaktion mit einigen irakischen Gruppen im Obersten Rat , welche allerdings mit der aktiven Anwesenheit der Mitglieder beseitigt werden möge.

 

Dann fuhrt er fort, dass die arabischsprachige Abteilung des Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt e.V. bereits seit über 2 Jahren in den verschiedenen pädagogischen und intellektuellen, sowie kulturellen und religiösen Aktivitäten unter der Führung des Sheikh Saedis stünden und immer alle arabischsprachigen Geschwister das Angebot wahrnehmen dürften und willkommen seien. Darunter Iraker, Libanesen und andere arabischsprachige Nationalitäten, die definitiv bereit dazu sind in Hilfe und Zusammenarbeit mit dem Rat zu kooperieren.

Zum Abschluss des Treffens besuchten die Teilnehmer gemeinsam die verschiedenen Teile und Gemeinschaftsräume des Zentrums der Islamischen Kultur Frankfurt e.V.

Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt e.V.

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